Building Information Modeling – kurz BIM – ist längst kein Zukunftsthema mehr. Immer mehr öffentliche Ausschreibungen verlangen BIM-Kompetenz. Wenn du noch nicht tief drin bist, ist das kein Problem – aber diese drei Begriffe solltest du zumindest einordnen können.
1. Das BIM-Modell
Das BIM-Modell ist kein normaler CAD-Plan. Es ist eine digitale Datenbank des Gebäudes – dreidimensional, mit allen Bauteilen und deren Eigenschaften (Material, Menge, Kosten, Termine). Jeder Beteiligte arbeitet am selben Modell.
2. IFC – der gemeinsame Standard
IFC (Industry Foundation Classes) ist das offene Dateiformat, auf dem sich alle Beteiligten treffen. Architekt, TGA-Planer, Statiker, Bauleiter – alle können IFC-Dateien öffnen und bearbeiten, unabhängig von der Software, die sie sonst nutzen.
3. Die CDE – euer digitaler Projektraum
CDE steht für Common Data Environment. Das ist der zentrale Ort, an dem Planunterlagen, Modelle und Dokumente abgelegt werden. Wer auf welche Dateien zugreifen darf, ist klar geregelt.
„BIM ist kein Software-Thema. Es ist ein Prozess-Thema.“
Für dich als Bauleiter heißt das: Du bist Teil dieses Prozesses. Auch ohne BIM-Zertifizierung kannst du dich orientieren, Fragen stellen und das Modell als Informationsquelle nutzen.
Wir planen für Herbst 2026 einen praxisorientierten BIM-Kurs speziell für Bauleiter. Melde dich beim Newsletter an, um als Erster informiert zu werden.

